Chronik 1. bis 10. Jahrhundert

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1. bis 10. Jahrhundert (1-1000)


Kurzinformationen zu diesem Zeitraum folgen



Die Chronikseiten werden laufend bearbeitet und ergänzt.

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1. Jahrhundert (1-100)


6 nach Chr.

Eine große Feuersbrunst in Rom veranlasst Kaiser Augustus, anstelle der Feuerwehr von 600 Sklaven, die er 21 v.Chr. geschaffen hatte, 7 Wachkohorten von je 1.000 bis 1.200 Freigelassenen zu werben und sie einem Präfekten aus dem Ritterstand zu unterstellen. Den Feuerlöschdienst versehen die Wasserträger, Spritzenleute und die Leute mit Löschdecken. Außer Waffen tragen die Leute folgende Geräte mit sich: Löschdecken aus Lumpen, Löscheimer, langstielige Äxte, Beile, Sägen, Hämmer, Leitern, Einreißhaken, Stangen und Schwämme.


50 nach Chr.

richtet Kaiser Claudius in der römischen Hafenstadt Ostia eine 700 Mann starke Wach- und Feuerwehrtruppe ein.


64 nach Chr.

Als größte Brandkatastrophe des Altertums gilt der Brand von Rom in den Tagen vom 19. bis 28. Juni 64. Die Ursache - manche vermuten Brandstiftung auf Veranlassung des Kaisers Nero - ist nie ganz aufgeklärt worden. Dass die Christen, denen Nero die Schuld zuschob, unschuldig waren, hat 60 Jahre später Plinius durch amtliche Untersuchungen festgestellt. Beim Wiederaufbau der Stadt hat man auf den Brandschutz weitgehendst Rücksicht genommen, durch den Bau von breiten Straßen, regelmäßigen Häuserfronten, Einschränkung der Holzbauweise und der Stockwerkszahl.


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2. Jahrhundert (101-200)


110

Heron von Alexandria – gelehrter Techniker und Mathematiker – beschreibt 110 n.Chr. in seinem Buch über pneumatische und hydraulische Apparate als erster die „Siphone, die man bei den Feuersbrünsten anwendet“, als tragbare, zweizylindrige Kolbenpumpwerke aus Bronze mit Wasserkasten und einer Art Wendestrahlrohr.


120

Löschwasser durch Ochsendärme an gefährdete Stellen zu leiten schlägt Apollodoros von Damaskus in seinem Werk über die Belagerungstechnik vor. Vor die Därme sollen wassergefüllte Ledersäcke gebunden werden, die zusammengedrückt werden und das Wasser hinauftreiben. Apollodor beschreibt auch die Urform der Steckleitern, die aus mehreren Teilstücken zusammensetzbare römische Leiter.


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3. Jahrhundert (201-300)


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4. Jahrhundert (301-400)


304

Zur Zeit der letzten Christenverfolgung unter Kaiser Diocletianus lebte in der Provinz Noricum (Oberösterreich) der römische Staatsbeamte Florianus als pensionierter Vorstand der Kanzlei des Statthalters zu Cetium (St. Pölten).

Nach der Legende wird er wegen seines mutigen Eintretens für christliche Soldaten vom Statthalter Aquilinus in Lauriacum (Lorch-Enns), der Garnison der II. italienischen Legion, verhaftet, mit Sengen und Brennen bis zur Bewusstlosigkeit gefoltert und schließlich am 4. Mai 304 mit einem an den Hals gebundenen Steinbrocken in die Enns gestürzt.

Alle Berufe, die es mit dem Brennen und Löschen zu tun haben – voran die Feuerwehren – haben Florianus von Lorch zu ihrem Patron gewählt. Der Zeitpunkt der Heiligsprechung Florians lässt sich nicht mehr nachvollziehen, es soll aber vor oder im Hochmittelalter gewesen sein.


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5. Jahrhundert (401-500)


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6. Jahrhundert (501-600)


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7. Jahrhundert (601-700)


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8. Jahrhundert (701-800)


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9. Jahrhundert (801-900)


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10. Jahrhundert (901-1000)


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Linktipps


Linksammlung zur Feuerwehrhistorik.
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