Chronik 2012

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2012


2012-01-01: Gründung BF Delmenhorst (Niedersachsen) – vorher hauptberufliche Wachbereitschaft
2012-08-23: Gemeinde Velen wird Stadt Velen (BOR)



Die Chronikseiten werden laufend bearbeitet und ergänzt.

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2012 allgemein

Wort des Jahres: Rettungsroutine | Unwort des Jahres: Opfer-Abo | Ereignisse: Olympische Sommerspiele in London | Katastrophen.


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Januar

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2012-01-01


Delmenhorst | Niedersachsen | Quelle: Fw Delmenhorst.

Der Rat der Stadt Delmenhorst hat auf seiner Sitzung am 4. Oktober 2011 mit sehr deutlicher Mehrheit die Umwandlung der hauptberuflichen Wachbereitschaft in eine Berufsfeuerwehr beschlossen. Ab 1. Januar 2012 besteht nun die 11. Berufsfeuerwehr in Niedersachsen und die 105. bundesweit. Leiter der Berufsfeuerwehr ist Brandoberamtsrat Thomas Simon und ist weiterhin der oberste Verantwortliche für die gesamte Feuerwehr der Stadt Delmenhorst. Die Feuerwehr Delmenhorst gliedert sich auf in die Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr, mit den drei Ortsfeuerwehren Stadt, Hasbergen und Süd.


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Februar

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März

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April

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Mai

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Juni

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2012-06-01


Köln | Quelle: Stadt Köln, Gebäudewirtschaft.

Der derzeitige Standort der Feuerwache 10 an der Gießener Straße in Köln-Deutz wird zugunsten der Erweiterung der Fachhochschule Köln in Köln-Deutz aufgegeben und verlagert. Die Berufsfeuerwehr der Stadt Köln beabsichtigt hierfür an der Gummersbacher Straße im Deutzerfeld – auf dem Gelände der ehemaligen Chemischen Fabrik in Köln-Kalk – einen entsprechenden Neubau zu errichten. Die neue Feuerwache soll dabei das Herzstück eines zukunftsorientierten Feuerwehrzentrums werden, das auch Nutzungen durch die Freiwillige Feuerwehr sowie ein Werkstattzentrum mit allen Werkstätten der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln umfasst. Insgesamt wird für den Neubau eine sehr hohe Energieeffizienz entsprechend dem von der Stadt für Neubauten öffentlicher Gebäude vorgesehenen Passivhausqualitäten angestrebt.

Hierzu lobte die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln im Auftrag der Berufsfeuerwehr Köln im Dezember 2011 einen begrenzten, anonymen Realisierungswettbewerb gemäß VOF 2009 und RAW 2004 mit 30 Teilnehmenden aus. Die geplanten Neubaumaßnahmen haben einen Umfang von ca. 7.700 m⊃2; Nutzfläche. Für Netto-Bauwerkskosten der Kostengruppen 300 + 400 des Projekts stehen 13,5 Mio. EUR bereit.

Das Ergebnis des Realisierungswettbewerbs für den Neubau des Feuerwehrzentrums in Köln-Kalk steht fest. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Michael Koch tagt am 1. Juni 2012 in der Fahrzeughalle der Feuerwehrwache 5 in Köln-Weidenpesch.

Einstimmig wurde der erste Preis dem Architekturbüro Knoche Architekten BDA, Prof. Dipl.-Ing. Freier Architekt Christian Knoche und Dipl.-Ing. Architektin Gaby Kannegiesser aus Leipzig zugeteilt. Die Jury empfiehlt der Stadt Köln, die Arbeit unter Berücksichtigung Ihrer Empfehlungen umzusetzen. Sie zeigte sich von der Qualität der Lösungen und der Auseinandersetzung mit der städtebaulich, funktional und technisch anspruchsvollen Bauaufgabe beeindruckt, zumal mit dem geplanten zentralen Werkstattzentrum der Berufsfeuerwehr ein innovatives Nutzungskonzept umgesetzt wird, für das konkrete Vorbilder fehlen.

Das neue Feuerwehrzentrum wird als erster Baustein des neuen Gewerbequartiers im Deutzer Feld städtebauliche und architektonische Maßstäbe setzen. Alle prämierten Arbeiten übernehmen die im städtebaulichen Rahmenplan und im Entwurf des Bebauungsplans festgelegten, klare städtebauliche Rahmenbedingungen.

Das geplante Feuerwehrzentrum in Köln-Kalk bietet für die Stadt und die Berufsfeuerwehr Köln die Chance, mehrere bauliche und betriebliche Fragestellungen gleichzeitig in zukunftsweisender Weise miteinander zu verknüpfen:

So bietet der hervorragend erreichbare Standort an der Gummersbacher Straße im Deutzer Feld - anders als die Bestandsituation an der Gießener Straße - die räumlichen Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der Feuer- und Rettungswache 10 für Köln-Deutz und Kalk. Das Projekt bietet zudem die Möglichkeit, die heute über das gesamte Stadtgebiet verteilten Werkstätten in einem Werkstattzentrum unter einem Dach zu bündeln. Gleichzeitig gelingt die Umsetzung der seit langem geplanten Freiwilligen Feuerwehr für den Bereich Innenstadt.

Die Kombination dieser drei Nutzungen unter einem Dach ist zukunftsweisend und einmalig. Gefordert war nichts weniger als die Weiterentwicklung des traditionellen Bautyps einer Feuerwache. Der mit dem ersten Preis prämierten Arbeit von Knoche Architekten gelingt dies aus Sicht der Jury in hervorragender Weise. Er besticht die Jury nicht nur durch klare städtebauliche Zuordnungen mit einem klar strukturierten Baukörper. Er verbindet und verzahnt die unterschiedlichen Nutzungen sowohl architektonisch als auch funktional in einem gut proportionierten Hof- Ensemble. Zur Gummersbacher Straße, am Stadteingang nach Deutz hin, wird eine kraftvolle, zugleich urbane Adresse markiert. Die unterschiedlichen Funktionen gruppieren sich in kompakter Weise um den multifunktionalen Innenhof. Der am Hof angeordnete, 25m hohe Schlauchtrocknungs- und Feuerwehrübungsturm bildet das neue Wahrzeichen des markanten Ensembles.

Auch die anderen prämierten Lösungen überzeugen durch städtebauliche prägnante, funktionalgut durchgearbeitete und teils energetisch sehr anspruchsvolle Lösungen. Der 2. Preis wird dem Büro Bolwin Wulf Architekten Partnerschaft, Dipl.-Ing. Architekt Thomas Bolwin, Dipl.-Ing. Architekt Hanns-Peter Wulf, Berlin zuerkannt. Auch deren Arbeit sieht einen kompakten kubischen Baukörper an der Gummersbacher Straße und einen zum Bahndamm hin offenen Betriebshof. Der 3. Preis geht an das Architekturbüro Walter Huber Architekt in Stuttgart, dessen Arbeit alle Funktionen in einem vom Bahndamm her erschlossenen, ruhigen, geschlossenen, durchgängig 3-4-geschossigen Hofgebäude unterbringen.

Mit dem 4. Preis prämiert wird die Arbeit des Leipziger Architekturbüros schulz & schulz architekten gmbh, Dipl.Ing-. Architekt Ansgar Schulze und Dipl.-Ing. Benedikt Schulz. Ihre Arbeit überzeugt die Jury vor allem durch die städtebauliche Prägnanz des vorgeschlagenen äußerst kompakten, schlichten Baukörpers.

Darüber hinaus hat die Jury eine Anerkennung an die Arbeit des Münsteraner Architekturbüros Schnoklake Betz Architekten, M.A. Architekt Bernd Schnoklake und N.A. Architekt Dirk Betz verliehen. Sie würdigt damit den eigenständigen architektonischen und funktionalen Entwurfsansatz der Arbeit als einen wertvollen Beitrag zur Lösung der Bauaufgabe.

Die Verfasser der vier mit Preisen prämierten Arbeiten werden von der Stadt Köln zu der, nach Europäischem Recht, vorgesehenen Vergabeverhandlung eingeladen. Welches der vier Konzepte realisiert wird, soll im September feststehen. Insgesamt haben 23 Teilnehmende am anspruchsvollen Wettbewerb teilgenommen. Zwölf renommierte, interdisziplinäre Architekturbüros aus dem In- und Ausland waren zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen. Weitere 18 Teilnehmende wurden in einem europaweit offenen Auswahlverfahren ermittelt.


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Juli

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August

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2012-08-23


Velen | Kreis Borken | Quelle: Gemeinde/Stadt Velen.

Die Gemeinde Velen wird ab dem 23. August 2012 zur Stadt Velen.


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September

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Oktober

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November

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Dezember

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Linktipps


Linksammlung zur Feuerwehrhistorik.
Das Jahr 2012 bei Wikipedia
Chronik 2012 – Haus der Geschichte ... folgt.
NRW-Chronik 2012 ... folgt.
ARD-Jahresrückblick 2012.
WDR-Jahresrückblick 2012.
Focus 2012 | Spiegel 2012.


2012-11-00 Siegener Zeitung: Die Alarmglocken läuten.
2012-10-31 Siegener Zeitung: Aktive lösten Löschgruppe auf.
2012-08-20 IG Metall Heidenheim: Suche nach Investor für Feuerwehrausstatter Ziegler läuft.
2012-03-07 Tagesschau: Millionenbuße gegen Kartell bei Feuerwehrfahrzeugen.



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